Am 23. Januar trafen sich das iGEN-Kernteam mit Dr. Miriam Dalli und Beamten des Ministeriums für Umwelt, Energie und Unternehmen in deren Büros in Valletta. Die Sitzung sollte eine langfristige Partnerschaft etablieren, die sich auf Nachhaltigkeits- und Diversitätsinitiativen im lokalen iGaming-Sektor konzentriert.
Vertreter von iGEN, darunter Vorsitzender Enrico Bradamante und Kommunikationskoordinator Glen Smith, schlossen sich Branchenpartnern Roderick Spiteri Schillig von Betsson, Liesbeth Oost von Aspire Global und Ivan Filletti von Gaming Malta an. Sie stellten dem Ministeriumsdelegation, zu der die Berater Andrea Bellia, Kristy Bartolo und Katrina Cuschieri gehörten, den Umwelt-, Sozial- und Governance-Rahmen von iGEN vor.
Vorgeschlagene Umweltinitiativen
Die iGEN-Delegation skizzierte mehrere politische Empfehlungen für den Sektor. Zu den prioritären Maßnahmen gehörte die Verschiebung des Schwerpunkts von teuren grünen Bauprojekten hin zum direkten Schutz natürlicher Lebensräume mit verbessertem öffentlichem Zugang. Die Gruppe schlug zudem vor, die Öko-Ranger und die EPU-Polizeieinheiten durch erhöhte Finanzierung und erweiterte Strafverfolgungsbefugnisse zu stärken, sowie ein einheitliches digitales Meldesystem für Umweltverstöße einzuführen. Weitere Vorschläge umfassten den Ausbau der Abfallentsorgungsinfrastruktur, landesweite Programme zur Nachhaltigkeitsbewusstseinsbildung und Anerkennungsprogramme für verantwortungsvolles unternehmerisches und individuelles Handeln.Ministeriumsvertreter erkannten die laufenden Fortschritte bezüglich mehrerer vorgeschlagener Maßnahmen an, wiesen jedoch darauf hin, dass die öffentliche Kommunikation dieser Initiativen verbessert werden muss. Das Gespräch behandelte auch die kürzlich eingeführten nationalen Müllabfuhrpläne, das BCRS-Flaschenrecyclingprogramm, städtische Gemeinschaftsgärten und die Durchsetzungstätigkeiten der Majjistral Rangers.
Die Teilnehmer untersuchten ferner Herausforderungen im Zusammenhang mit dem eingeschränkten öffentlichen Zugang in ländlichen Gebieten.
Das Januar-Treffen baut auf früheren gemeinsamen Bemühungen zwischen iGEN und dem Ministerium während der World Cleanup Day-Veranstaltung auf. Quelle: Offizielle Materialien von iGEN.